Kostja will endlich mal eine Freundin.
Bella lebt seit sieben Jahren mit einem Mann zusammen.
Daniel hat immer alles Mögliche am Laufen.
Andreas hatte schon lange nichts mehr mit einem Mann.
Fritz hat mehrere Töchter von mehreren Frauen.
Jetzt hat er nur noch Bubi, sein Pferd.
Der alte Doc ist schon ewig ein Einsiedler.
Gräfin Charlotte lebt bei ihrem Onkel und lädt zum Fest.
Es gibt Wildschwein.

PRESSE

Pressemappe

Unterhaltsam, lustig, nachdenklich. Vor allem: abwechslungsreich. Eine ganz neue Art der Beziehungskomödie, hochoriginell und auf jeden Fall ganz anders.
Harald Mühlbeyer / Kino-Zeit

 

Man ist gut beraten, sich auf die betont offene Drift dieses atmosphärischen German-Mumblecore-Films einzulassen und sich von der Spielfreude von Devid Striesow der hier seine Rolle in „Drei“ interessant und souverän variiert, Lars Rudolph und Franziska Petri mitreißen zu lassen.
Ulrich Kriest / Filmdienst

 

Selten wird es bei einer deutschen Produktion derart explizit. Das wundert auch deshalb, weil sich in dem munteren Reigen Devid Striesow befindet, der nun wirklich kein Niemand ist. Da beweist der Schauspieler schon Mut. Er beweist auch seine Klasse: Die Szenen der drei wirken zu jeder Zeit entwaffnend natürlich. Der Siebzehnte bewegt sich zwar weit weg von unseren üblichen Sehgewohnheiten, ist dabei aber so menschlich, dass man trotzdem diese Konstellation abkauft. Da ist eine Vertrautheit im Spiel, wenn beispielsweise herumgealbert wird, die man erst einmal auf diese Weise hinbekommen muss.
Oliver Armknecht / film-rezensionen.de

 

Der Spielfilm von Saskia und Ralf Walker mäandert um die Dreiecksbeziehung eines Paares mit einem langjährigen Freund. Die Charaktere, die vom Regieduo und Devid Striesow mit Spaß am Herumalbern und an improvisiert wirkenden Dialogen gespielt werden, leben oft ganz im Moment. Dabei fahren sie ihre Antennen aus für spontane Begegnungen oder folgen eigenen Eingebungen, die sich keinem Plan zu fügen scheinen. Die oft skurrile, mal witzige, mal rätselhafte Handlung und die Inszenierung springen munter von einem Puzzleteil zum anderen, so dass ein Plädoyer für mehr Neugier und Offenheit im Alltag entsteht.
Bianka Piringer / spielfilm.de

 

Erstaunlich ist, wie das scheinbar zusammenhanglose Geschehen doch zum Denken ermuntert. Auf ganz milde Weise. Denn die beiden Walkers wollen niemanden schlauer machen, wollen auch nicht schlauer sein. Sie gehen von einer Situation in die nächste und finden sich an immer neuen Orten wieder, an denen es gilt, den anderen ausfindig zu machen. Ist er noch derselbe? Was gibt es zu erfahren?
Carolin Weidner / perlentaucher.de

 

Alle Filme, die wir auszeichnen möchten, zeichnet ein ungewöhliches Niveau von Mut aus.
Courage beim Filmemachen kann sehr unterscheidliche Formen annehmen,
aber keiner dieser Filme riskiert möglicherweise so viel wie dieser.
Man sieht die rückhaltlose Intimität eines Paares, gespielt von den Regisseuren selbst,
die die Grenzen ihrer Beziehung erforschen und zum Explodieren bringen, manchmal
klug, manchmal chaotisch, aber immer gerade heraus und ehrlich.
Die Internationale Jury vergibt eine Lobende Erwähnung für kreative Furchtlosigkeit an
„Der Siebzehnte“ von Saskia und Ralf Walker.
Mathilde Henrot / International Jury / 69. Internationales Filmfest Mannheim Heidelberg

 

Die Bilder wirken echt und ungeschönt. Auch die Dialoge klingen ganz natürlich, ja improvisiert.
Das mag zunächst befremdlich wirken, aber es sind mutige, erfrischende Szenen.
Susanne Schütz / Rheinpfalz

 

Ein freier, ein radikaler Film. Intim und authentisch.
Daniel Schottmüller / Rhein-Neckar-Zeitung

 

Voller unbeschwerter Vitalität und kindlicher Freude an der Seltsamkeit des Lebens.
Stas Tyrkin / Komsomolskaja Pravda

TEAM

Regie: Saskia Walker / Ralf Walker
Co-Regie: Sebastian Fremder
Drehbuch: Ralf Walker
Produktion: Saskia Walker
Bildgestaltung: Sebastian Fremder
Montage: Laia Prat
Musik: Daniel Herskedal
Ton: Julia Tielke
Sounddesign: Niklas Kammertöns
Farbdesign: Andreas Schellenberg
Schriftdesign: Uli Hanisch
Tonassistenz: Christoph Werk, Leonardo Poeschel, Anatol Weber, Serdar Sezenoglu
Schnittberatung: Angela Christlieb
Transkription: Marie Kraushaar
Besetzung: Saskia Walker, Devid Striesow, Ralf Walker, Lars Rudolph, Franziska Petri, Jörg Janzer, Arsenij Walker, Pauline Schumacher

Soundtrack:
Daniel Herskedal, Dragon’s Eye / Album Neck of the woods
Thiaz Itch, Crountry Frechtre / Album Binjoum
The Raspberry Heaven, Remains / Album Nascent Meadows
Aaron Astner, I never wanted to write a fuckin lovesong
Mutts, Prizefighter / Album Object Permanence
Morris and the East Coast, Victory Song / Album Boughs of Pine
Aaron Astner, Ich bin so schüchtern
Daniel Herskedal, Lutra Lutra / Album Neck of the Woods

Produktionsfirma: Sprechfilm
Verleih: déjà vu film

Mit freundlicher Unterstützung von:
LABO.ART

TERMINE

Weltpremiere: 69. Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg vom 12. – 22. November 2020

Kinostart: 07.10.2021

KONTAKT
Sprechfilm
Saskia Walker
saskiawalker@sprechfilm.de
www.sprechfilm.de
www.dersiebzehnte.de

PRESSEKONTAKT
Ralf Walker